AYURVEDA

Die traditionellen Ayurveda Präparate werden in speziellen Ayurveda Fabriken in Indien, besonders durch Kottakkal Arya Vaidya Sala bzw. Vaidyarathnam Oushdhasala Thrissur in Kerala hergestellt. Für die ganze Spannbreite ayurvedischer Präparate werden nur Pflanzen aus biologischem Anbau verwendet.

Ayurveda unterscheidet sich von der westlichen Pflanzenheilkunde dahingehend, dass hier nicht nur die Pflanze und ihre chemischen Wirkstoffe im Mittelpunkt stehen. 
Sowohl die Eigenschaften der Pflanze, als auch die Form der Zubereitung und Art der Verabreichung sind im Ayurveda von großer Bedeutung.

 Pflanzen können z.B. schwere, leichte, kühlende, erwärmende, trocknende oder ölende Eigenschaften besitzen. Jede Heilpflanze wird gemäß ihren Eigenschaften, mit denen sie auf den Körper wirkt, klassifiziert.

Eine erwärmende Pflanze z. B. eignet sich nicht, wenn das Feuerelement oder eine Pitta- Störungen vorherrschen. Für Menschen mit Vata- oder Kapha-Störungen ist sie jedoch gut geeignet.

 Zubereitungsarten für Heilpflanzen sind u.a. Abkochungen, medizinisches Öl, Ghee oder Honig, trockene Pulver, feine Pulver und fermentierte Präparate. Ein Beispiel: eine erwärmende Pflanze in Pulverform hilft bei Kapha-Störungen und dieselbe Pflanze in einer Ölzubereitung hilft bei Vata-Störungen. Kapha, was sich aus den Elementen Erde und Wasser zusammensetzt, hat ölige und kalte Eigenschaften, weshalb es besser ist, bei einer Kapha-Störung erwärmende Pflanzen in Pulverform zu verabreichen. Vata hingegen ist kühl und trocken und die Behandlung erfolgt durch die Verabreichung der gleichen Pflanze in einem öligen Medium.

 Mit Hilfe des Konzeptes der Eigenschaften, von denen es zwanzig gibt, lassen sich sowohl die Störungen als auch geeignete Heilpflanze(n) und die Art, in der diese dem Körper zugeführt werden, bestimmen. Die Variationen und Möglichkeiten der Zusammenstellung von Eigenschaften sind nahezu unendlich. Somit gibt es eine unendliche Anzahl von Krankheiten und Heilpflanzenkombinationen in unterschiedlicher Zubereitungsart. 

Die Schönheit der ayurvedischen Medizin und ihr Unterschied zur westlichen Pflanzenheilkunde liegen also im Herausfinden der korrekten und der Krankheit entgegengesetzten Eigenschaften der Heilpflanzen sowie der Auswahl des Mediums, in dem die Eigenschaften verabreicht werden.

Die ayurvedischen Kräuterpräparate sollten nur unter der Aufsicht eines Ayurveda Arztes eingenommen werden. Es handelt sich nicht um eine einzige Heilpflanze, sondern um eine Zusammensetzung verschiedener Präparate.

Die genaue Heilpflanzenkombination und die Zubereitungsart  (z.B. Arishtam, Thailam etc.) sind entscheidend für die Gleichgewichtsherstellung der Tridosha.

Deswegen sollte die individuelle Auswahl der Heilpflanzenkombination und die Zubereitungsart mit einem Ayurveda Arzt besprochen werden.

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